JAHRESBERICHT 2010


Rückblick auf das Jahr 2010 und Aussichten für 2011.

Durch die großzügige Förderung der Stiftung konnte ein neues Forschungsprojekt von Professor Sturm in Zusammenarbeit mit dem renommierten Neuroanatomen Professor K. Mai von der Universität Düsseldorf Ende letzten Jahres initiiert werden. Im Rahmen dieses Projektes soll weltweit erstmals ein elektronischer Atlas zur Darstellung von Kern- und Oberflächenstrukturen des menschlichen Gehirns erstellt werden. Die Besonderheit dieses computergestützten Gehirnatlanten liegt darin, dass diese Strukturen auch dann genau identifiziert und nachverfolgt werden können, wenn sie durch eine Raumforderung (z.B. durch einen wachsenden Tumor) von ihrer ursprünglichen Lokalisation verdrängt worden sind.

Für die Durchführung dieses Projektes wurde eine auf zunächst 1 Jahr befristete Stelle für einen promovierten Mathematiker sowie eine studentische Hilfskraft durch die Stiftung finanziert. Professor Sturm und Professor Mai sind zuversichtlich, dass Ende 2011 erste, für die OP-Planung verwendbare Ergebnisse vorliegen werden. Ziel ist es, diesen elektronischen Atlas dann für stereotaktische Hirnoperationen bei Tumoren und Bewegungsstörungen einzusetzen. Selbstverständlich werden wir weiter über die Entwicklung berichten.

Des weiteren unterstützte die Stiftung die Veröffentlichung einiger wissenschaftlicher Publikationen auf dem Gebiet der Hirntumorforschung durch die Finanzierung der anfallenden Kosten für Druck- und Lektorengebühren. Hierfür bedankt sich Professor Sturm und sein Team besonders.

#Bericht

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